Watch’em! Filme, die man gesehen haben muss #1

Juhu, der erste Teil einer neuen Rubrik auf meinem Blog, die erste um genau zu sein, und dann gleich ein Thema zu dem ich gar keine Ahnung habe. Zumindest im Vergleich zu Hardcore- Filmpuristen, die alles von 19XX bis heute mindestens 12-mal gesehen haben. Schon gut, ich bin dabei meinen Film-Wissensstand stetig zu aktualisieren, und deswegen seid nicht böse wenn beispielsweise ein Klassiker wie Terminator 2 noch nicht in meiner Hirn-Datenbank abgespeichert ist (der liegt hier noch rum und wird geschaut, ich schwör’s!).
 
Jedoch gibt auch bei mir immer mal wieder den ein oder anderen Film, oder das ein oder andere Spiel, bei dem sich bei mir ein ganz spezieller Gedanke manifestiert: Möglichst vielen Leuten dieses, in meinen Augen, Meisterwerk zu präsentieren, und versuchen sie dafür zu begeistern. In dieser Reihe soll es um die Filme gehen, die dies bei mir hervorgerufen haben. Sei es die beeindruckende Kulisse, der tolle Soundtrack, oder eine raffinierte Story die jene Filme meiner subjektiven Liste ausmachen, irgendetwas Besonderes haben sie alle, sodass ich eine gewisse Faszination für sie entwickelt habe.
 
Oder um es kurz machen: Geile Filme, von mir,  für euch.
 
Und womit beginnt man so eine Liste, einfallsreich wie man ist, am besten? Natürlich mit dem eigenen, absoluten Lieblingsfilm, den wahrscheinlich die Mehrheit sowieso schon kennt. Aber egal, denn jede Person, der ich Fight Club nahebringen kann, macht mich ein Stück glücklicher.  

   
 
Es gibt nicht viele Filme, die ich mir immer wieder ansehen kann, ohne einen stetigen Verlust an Spaß festzustellen. Um ehrlich zu sein, fällt mir außer den Film um den es hier geht keiner ein. Fight Club ist einfach ein so lässiger, stilvoller und mit genialem Schauspiel gefüllter Film, bei dem ein mehrfaches Ansehen sogar Sinn macht, da man im zweiten oder dritten Anlauf vielleicht Details feststellt die einem bisher entgangen sind, und mit denen Fight Club zur Genüge gefüllt ist. Besonders die Performance von Brad Pitt hat mich extrem fasziniert und in seinen Bann gezogen. Dieser tänzelt sich geradezu in einer supercoolen Art durch den Film und macht dabei den Eindruck sich in komplett anderen Sphären zu bewegen. Der ganze Film ist von einer so guten Dynamik durchzogen, sodass kein Moment der Langeweile auftritt, und jede neue Szene die Vorige in ihrer Genialität übertrifft.
 


 
Die Geschichte in Fight Club dreht sich um einen, von Edward Norton, gespielten Mann, der einen gewöhnlichen Bürojob bei einer Autofirma nachgeht, den er jedoch hasst. In seinem Leben sieht er keinen größeren Nutzen, als ständig dem allgegenwärtigen Konsumterror  nachzugeben, und so liegt er tagtäglich paralysiert auf seiner perfekten Ikeacouch nur um sich selbige Werbung im Fernsehen anzusehen, während er versucht seine Schlaflosigkeit zu bekämpfen. Als er eines Tages den Charakter Tyler Durden (Brad Pitt) kennenlernt, fängt jedoch ein großes neues Kapitel seines Lebens an.
 
Fight Club ist einer dieser Filme, die man, je öfter man sie schaut, immer mehr ins Herz schließt, da er seinen Charme auch nach mehrfachen Schauen nicht verliert, sondern im Gegenteil, sich bei jedem weiterem Ansehen sich die Bestätigung um die Genialität dieses Films in mir weiter festigt.
 
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Ach, es gibt einfach so viele Gründe, weswegen man diesen Film zu Recht als einen zeitlosen Klassiker bezeichnet. Sei es die thematisierte Gesellschaftskritik, die genialen lässigen Dialoge, oder einfach der insgesamte Stil, der einen in seinen Bann zieht und beeindruckt.  Als jemand der bevor er diesen Film das erste Mal sah nur den Titel „Fight Club“ kannte, muss ich sagen, dass ich damals andere Erwartungen von diesem Film hatte. Sicherlich, die Genialität des Filmes war mir bekannt, auch wenn ich nicht wusste auf was sie denn basiere.Alles was ich wusste war, dass es um einen „Fight Club“ zu gehen schien, in dem sich  Leute offensichtlich die Rübe einhauten. Das Bild eines Boxer-,oder Wrestlingfilms sprang mir sofort in den Kopf. Nun, wenn man mit diesen Vorstellung die DVD/BluRay von Fight Club einlegt wird man sicher genauso überrascht sein wie ich es war, da er so vieles mehr ist als bloß ein Film in dem Leute in besagtem „Club“ zusammenkommen um zu kämpfen. Und gerade das ist in Fight Club ein wunderbares Element mit dem gespielt wird. Die Ausmaße innerhalb des Films breiten sich ständig schleichend aus, sodass man, wenn man schließlich die finalen Szenen bestaunt, sich erstmals bewusst wird welche Odyssee der Protagonist hinter sich hat.
In der Geschichte des Films und des Kinos hat sich „Fight Club“  auch gleich mehrfach verewigt. Nicht nur das bombastische, Mindfuck-Ende hat sich in die Hirne der Zuschauer gebrannt, auch einen Twist, der in dieser Form und mit solcher Wirkung einzigartig in der Filmgeschichte ist, gibt es in Fight Club zu bestaunen.
 
Man könnte noch so viel über Fight Club erzählen. Um ehrlich zu sein könnte man ganze, politische, oder philosophische Abhandlungen über ihn schreiben, und wenn ich genau dass bei Google eingeben würde, bin ich mir auch sicher, dass ich fündig werden würde.
 
Aber man kann ihn sich auch einfach anschauen und genießen. Sich faszinieren lassen. Beeindruckt sein. Überrascht über jede kleine Finesse sein die David Fincher hier Filmmäßig rausgeholt hat. Um ihn dann direkt nochmal zu schauen. Und ihn danach Leuten zeigen die ihn noch nicht gesehen haben. Denn jeder, der gerne Filme schaut, sollte Fight Club gesehen haben.
Die erste Regel des Fight Club lautet: Redet verdammt noch mal über Fight Club

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