Kommissar Jo ermittelt – CSI: Game of Thrones (SPOILER ZU GAME OF THRONES!!!)

Vorwort:
Der folgende Beitrag sollte wirklich nur DANN gelesen werden, wenn man die aktuellste Folge Game of Thrones (Staffel 4, Folge 2) gesehen hat, ansonsten läuft man Gefahr einen großen Spoiler abzubekommen. Ich werde aber trotzdem versuchen es zu vermeiden, den Inhalt worauf sich der folgende Text bezieht allzu deutlich auszudrücken, und zur Not werde ich kritische Stellen als Spoiler markieren. Aber die Geschehnisse, die sich in er aktuellsten Folge ereignet haben und vor allem die Überlegungen die ich dazu hatte, haben mich auf die Idee für das nun folgende gebracht. Also, die wirklich allerletzte Warnung: NICHT WEITERLESEN WENN IHR NICHT AUF DEM AKTUELLSTEN STAND IN SACHEN GAME OF THRONES SEID! DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!

Der Kommissar beugte sich über den Körper, den er vor wenigen Minuten hatte straucheln und umkippen sehen (er wusste bereits über alle Hintergrundinformationen Bescheid, und natürlich war er unsichtbar für alle Beteiligten, die gerade panisch umher rannten. Der Beobachter bin ich. Lasst mir doch dieses Stilmittel!). Eindeutig Gift, dachte er sich, als er das entstellte Gesicht betrachtete. Doch damit war die Frage, wer dafür verantwortlich gewesen war noch lange nicht geklärt. Sein Blick wanderte von einem Verdächtigen zum anderen. Er hatte sie alle das gesamte Fest über misstrauisch beäugt, denn das Gefühl, dass hier bald etwas schlimmes passieren würde, wollte ihn nicht loslassen. Und er hatte Recht behalten.

Doch wer war es nur? Der Kommissar lies seine prüfendes Auge noch einmal über den Tatort gleiten. Der Kuchen war das Erste, was seine Stirn zum Runzeln brachte. Angeschnitten vom König persönlich war es ebenfalls er, der als erster von ihm kostete. Und Margaery? Hatte sie ihn nicht sogar gefüttert? Sie war offenbar sehr daran interessiert gewesen, dass er rasch isst, am besten noch bevor jemand anderes dazu kommt genüsslich sein eigenes Stück des Kuchens zu verzehren, der möglicherweise neben lebenden Tauben auch die ein oder andere Toxische Substanz enthalten hatte. Zwar ist Margaery neben Cersei die einzige Person, die Joffrey einigermaßen im Zaun halten konnte, aber allein die Vorstellung mit diesem Unmenschen zusammenleben und ein Bett teilen zu müssen, klingt nach einem validen Motiv.

© HBO

Der Blick des Kommissars wanderte vom zerschnittenen Kuchen zu einer der vielen Weinkaraffen, die auf den Tischen verteilt waren. Die offensichtlichere Variante, dachte er sich und fing an die Situation in seinem Kopf zu rekonstruieren. Der Becher, aus dem Joffrey getrunken hatte, wurde ihm auf seinen Befehl von Tyrion gereicht. Zuvor war er unter einen der Tische gefallen und wurde ihm von Sansa, die ihn aufgehoben hatte, in die Hand gedrückt. Hätte dieser kurze Moment dafür gereicht, dass Sansa ein unauffälliges Gift in den Becher schmuggeln konnte? Hätte sie überhaupt den Mut für eine solche Tat gehabt?

Je länger der Kommissar darüber nachdachte, desto abwegiger erschien ihm diese Theorie. Schließlich hatte der König aus dem Becher bereits getrunken, nachdem er ihn von Tyrion das erste mal gereicht bekam. War es nicht Magaery, die ihm den Becher abnahm und zurück auf den Tisch stellte? Natürlich könnte es sein, dass das Gift eines ist, das erst nach einigen Momenten seine Wirkung entfaltet, womit Sansa mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit immer noch verdächtig wäre. Aber viel wahrscheinlicher, so dachte der Kommissar, wäre es gewesen, dass das Gift erst in den Becher kam, bevor Margaery ihn erneut vom Tisch nahm und Joffrey übergab.

© HBO

Ist Margaery also möglicherweise doch noch Teil dieser Aktion? Haben vielleicht sogar mehrere Mitglieder des Hauses Tyrell den Mord schon von langer Hand geplant? Und was war mit Oberyn Martell? Hätte er nicht auch allen Grund dazu am Hause Lannister Rache auszuüben? Nach all dem , was zwischen den beiden Familien geschehen war?

Fragen über Fragen, dachte sich der Kommissar, warf noch einen letzten Blick auf die Menschentraube, die sich mittlerweile um den toten Körper gebildet hatte, und mit einem letzten Gedanken darüber, wer bei den sieben Höllen diesen Mord begangen haben könnte, verließ er grübelnd den Tatort.

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